Im neuen Zuhause

Siam-Katzen sind Rudel-Tiere! Sie können nicht gut alleine bleiben! Wenn Sie sich ein Einzeltier anschaffen möchten, dann sollten Sie das Tier immer um sich haben und intensiv mit ihm kommunizieren. Sonst fühlt es sich nicht wohl und wird Ihnen mit gestörtem Verhalten allerlei Kummer bereiten. Siam-Katzen sind zierlich und sie haben keine Unterwolle im Fell, also sie frieren leicht und können dann auch krank werden. Sie stammen aus Thailand und brauchen immer wohlige Wärme, um gesund zu bleiben. Dafür haaren sie auch bei Weitem nicht so stark, wie z. B. Hauskatzen. Das Fell muß nicht gebürstet werden. Damit sind sie sehr pflegeleicht. Reinrassige Tiere sind es nicht gewöhnt, Freigang zu haben, sie kommen mit den Gefahren im Außenbereich vermutlich nicht zurecht und sie sind auch für Parasiten und Infekte anfälliger, als unsere Hauskatzen. Gerade die schlanken Siam-Katzen vom "modernen Typ", wie sie hier angeboten werden, sollen auch in Siam, dem früheren Thailand, nicht Freigang gehabt haben, sondern sie waren in den Palästen der Adeligen zuhause und hatten dort geschützen Zugang zu den Palast-Gärten. So sollten Sie es auch handhaben, wenn Sie sich diese Tiere halten wollen. Siam-Katzen sind kostbare Tiere, die auch ausgewachsen und ohne Stammbaum gut verkauft werden können - somit werden sie manchmal auch gestohlen. Schützen Sie Ihr Tier vor unbefugtem Zugriff. 

Katzen sind Raubtiere, also sie fressen fast ausschließlich Fleisch. Beim Kauf des Katzenfutters empfehle ich Ihnen Sorten, die zu einem möglichst hohen Anteil Fleisch beinhalten. Das gilt auch für Trockenfutter, das die Zähne sehr gut pflegt. Ihre Katzen brauchen täglich ausreichend frisches Wasser zum Trinken, sonst werden die Nieren krank. 

Katzen brauchen auch immer wieder ein wenig frisches oder getrocknetes Gras, das sie nach kurzer Zeit wieder erbrechen. Es ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig nachgewiesen, warum das so ist, aber anscheinend brauchen sie eine kleine Dosis von dem "Gift", das in dem Gras ist. Sie sollten Ihrem Tier also immer wieder Gras anbieten. Ansonsten finden die Tiere auch in den Pflanzen, die Sie haben, diejenigen, die sich dafür eignen und knabbern sie an. Normaler Weise kann eine Katze diejenigen Pflanzen erkennen, die für sie giftig sind und sie wird daran nicht lange knabbern. Dennoch sollten Sie das zumindest am Anfang ein wenig überwachen, ob sich Ihr Tier an sehr gefährlichen Pflanzen zu schaffen macht.

Es gibt Gefahren in einer Wohnung, mit denen Katzen nicht umgehen können, das sind zum Beispiel gekippte Fenster oder Balkontüren, in die die Katzen springen und in denen sie sich dann hilflos einklemmen mit meist tödlichen inneren Verletzungen, schwere Möbel oder Gegenstände, die umfallen können, heiße Herdplatten, große offene Wasserbehälter - z. B. Aquarien oder Aquaterrarien, scharfe Messer, Scheren oder offene Katzenfutter-Dosen im nicht abgeschlossenen Abfallbehälter, Plastiktüten, in denen man ersticken kann, Wolle oder Schnüre, mit denen man sich erdrosseln kann, hohe Treppengeländer mit tiefen Absturz-Möglichkeiten u. ä. Sie müssen ein kätzisches Gefahrenbewußtsein entwickeln und darauf achten, daß Ihrem Tier nicht zu leicht etwas Schlimmes passieren kann. Das gilt vor allem in Ihrer Abwesenheit, in der dem Tier nicht unbedingt jedes Zimmer zugänglich sein muß. Katzen sind wahre Akrobaten, die mit großer Geschicklichkeit um all das Nippes herum balancieren, aber trotzdem können sie einmal daneben "tappen" und das sollte nicht allzu schlimme Folgen haben. 

Sie bekommen von mir ein Tier, das zweimal gegen die häufigsten Erkrankungen der Katzen geimpft wurde und damit über eine Grund-Immunisierung verfügt. Wenn das Tier Art gerecht gehalten wird, sollte es gesund bleiben. Eine Auffrischungsimpfung alle paar Jahre müßte genügen, wer sehr besorgt ist, kann dies auch jährlich machen. Sollte das Tier Krankheitszeichen haben, dürfen Sie mich gerne anrufen und das mit mir besprechen, ein Tierarztbesuch wird Ihnen Gewißheit geben, das Wichtigste zu tun. Tiere werden alt und sie sterben - genauso, wie wir. Sie brauchen im Alter meist mehr Fürsorge und sollten beim Sterben begleitet werden. Es macht wenig Sinn, Leid hinaus zu zögern und Leben um jeden Preis zu verlängern. Es ist auch für Sie eine wertvolle Chance zur Persönlichkeitsentwicklung, ein Tier auf diesem Weg zu begleiten. Da Katzen eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren haben, verlaufen alle Lebensphasen in wesentlich kürzeren Zeiträumen, als beim Menschen. Also auch das Alter dehnt sich nicht so lange aus, die Katze kann bis fast zuletzt noch sehr munter und kraftvoll sein und baut dann innerhalb weniger Wochen ab. 

 

 

Rassekatzen-Hobbyzucht

 

Jutta Kittel

Garching an der Alz

Deutschland

 

Tel.: 0049 170 2929276

 

Anfang März erwarten wir neue Babys von Dolphin und Victor, foreighn-white und seal-point.

 

 

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